Das Wichtigste zuerst:

  • Daten, die nicht (regelmäßig) gesichert werden, können Sie auch nicht wiederherstellen!
  • Backups, die nicht mindestens in einem Test erfolgreich wiederhergestellt wurden, verdienen den Namen „Backup“ nicht.
  • Backup-Lösungen und -Daten, für die niemand in der Firma/Praxis direkt verantwortlich ist, sind definitiv schlechte bis unbrauchbare Sicherungen.
  • Sicherungen, die in Sie im gleichen Raum/Gebäude lagern, in dem sich auch Ihre restliche IT befindet, werden einen ernsten Zwischenfall wie Feuer, Überschwemmung und so weiter, sicher nicht überstehen.
Beispielbild Datenschutz

Stillstand durch Datenverlust

Jedes Unternehmen, jeder Selbständige, jede Praxis ist in zunehmendem Maße vom Computer abhängig. Es gibt eine Reihe namhafter Studien, die belegen, dass im Falle des totalen Datenverlustes etwa die Hälfte der betroffenen Unternehmen innerhalb von 6 Monaten Konkurs anmelden müsste. Sicher, viele EDV-Dienstleister gehen mit diesen „Horrormeldungen“ hausieren und wollen Abhilfe für viel Geld anbieten. Denken Sie dennoch einmal kurz nach: Was würde bei Ihnen alles stillstehen, wenn die EDV ausfällt und nicht kurzfristig wieder einsetzbar ist? Kann Ihnen ein Datenschaden passieren?

Schmerzhafte und vielleicht sogar existenzgefährdende Datenverluste kann man mit Hilfe geeigneter Datensicherungsmaßnahmen vermeiden. Daten sind leicht und beliebig oft kopierbar. Damit besteht die prinzipielle Möglichkeit, stets über aktuelle Duplikate seines Datenbestandes zu verfügen und im Falle des Verlustes der Originaldaten mit diesen Duplikaten weiterzuarbeiten.

So leicht es ist, Daten zu kopieren, so schwierig ist es, in der Praxis eine gut funktionierende und stets zuverlässige Datensicherung einzurichten und dauerhaft zu betreiben. Die Wahl der richtigen Strategie, die Verwendung zuverlässiger Technik und die ständige Kontrolle der Einhaltung aller organisatorischen Abläufe des Sicherungsverfahrens sind die Basis für eine gute Datensicherung.

Datensicherung ist eine technisch komplexe Aufgabe, deren Konzeption und Einrichtung den Fachleuten überlassen bleiben sollte. Sie muss so angelegt sein, dass sie im Praxisalltag auch durch Nichtfachleute durchgeführt werden kann. Als eine der Maßnahmen zur Existenzsicherung des Unternehmens liegt die letzte Verantwortung dafür jedoch immer beim Praxisinhaber.

Um eine effektive Datensicherung einzurichten, sind eine Reihe von Schritten zu durchlaufen. Diese sind u.a. in der Maßnahme M 6.33 Entwicklung eines Datensicherungskonzepts des „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ beschrieben und werden durch die dort aufgeführten Maßnahmen erläutert. Daher sollte mit der Umsetzung der Maßnahme M 6.33 begonnen werden.

Fragen zur Datensicherung?

Beispielbild Callcenter

Fragen, die Sie sich zum Thema „Backup“ stellen können :

Haben wir ein Datensicherungskonzept?

Erstellen wir Backups von unseren Daten?

Werden die Daten verschlüsselt?

Wie ist die Zuständigkeit geregelt?

Besteht ein Konzept zum Wiederherstellen?

Wie lange dauert es, bis die Daten im Notfall wiederhergestellt sind?

Werden regelmäßige Tests durchgeführt, ob die gesicherten Daten problemlos zurückgespielt werden können?

Werden Datensicherungskopien in anderen Gebäuden oder zumindest in anderen Brandschutzbereichen aufbewahrt?

IT&MORE e.K.

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